Kippkes Paella

Eine spontane Eingebung ergibt manchmal tolle Rezepte. Dieses Rezept einer saftigen Paella muss ich einfach archivieren.
Perfekt für Kraftpersonen …

Zutaten

1 rote Paprika

Olivenöl
2 kleine Zwiebeln
4 Lauchzwiebeln
1/2 Gurke
6 Cherrytomaten
2 TL Curcuma
3 TL Paprika, edelsüß (am besten original ungarischen)
1 TL Harissa-Paste
0,5 TL Chili

1 L Gemüsebrühe (evtl. inkl. 250ml Rotwein, dann entsprechend 750ml)
3 Knoblauchzehen
250g weiße Bohnen (eine 400g Dose)
100g Reis (Thai-Duftreis passt am besten)
130g marinierte Artischockenherzen (meist 1 Glas)
2 EL Zitronensaft
1 EL Apfelessig
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Paprika halbieren und bei 180° Umluft und Grill solange im Ofen backen, bzw. grillen, bis die Haut sich eindeutig ablöst und gerne etwas dunkel wird. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Haut ablösen, Paprika in mundgerechte Häppchen schneiden und zur Seite legen.

Zwiebeln und Lauchzwiebeln schälen und klein hacken. Die Gurke längs halbieren und entkernen (Kerne schnabulieren! Sind lecker!). Alles in der Pfanne mit reichlich Olivenöl brutzeln lassen und in der Wartezeit die Cherrytomaten klein hacken. Sobald alles gut Farbe (und damit Röstaromen) gesammelt hat die Gewürze und die Cherrytomaten dazugeben und etwas mitrösten lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und kurz aufkochen lassen. Zwischenzeitlich den Knoblauch schälen und pressen, die Bohnen abtropfen lassen und die marinierten Artischockenherzen etwas zerkleinern. Die genannten Zutaten und die zuvor beiseite gelegte Paprika in die Pfanne geben, mit Zitronensaft, Apfelessig und Salz und Pfeffer würzen.

Die Paella offen köcheln lassen bis der Reis gegart und die Flüssigkeit reduziert ist. Gegebenenfalls mit etwas Wasser nachhelfen, wenn die Paella zu schnell anbrennt. Wichtig – regelmäßig mal etwas umrühren.

Tipps und Nachtrag

Das Rezept ist das Ergebnis einer reinen Improvisation, worauf ich, um ehrlich zu sein, ordentlich stolz bin. Dazu gab es bei mir in Alsan bio und Olivenöl kurz angebratene Pfifferlinge, einen Salat mit würzigem Dressing (Gurkenrelish und Mayonnaise) sowie scharf angebratene und gebackene Paprikastreifen … ein Gedicht!

Besonders freut mich, das in diesem Essen so ziemlich alles wichtige ist, was ich so an Energielieferanten brauche. In meiner Vorstellung kann man das sogar noch forcieren, in dem ein paar rote Linsen oder/und etwas Brokkoli hinzugefügt werden.

Hauptspeisen, veganes Kochbuch | 25.07.2018 | 97 Views
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